Aktuell

SILBERSOMMER 2026

Opening Reception
10. Juli 2026
18:00–21:00

ORFÈVRE
Bastionstraße 35
40213 Düsseldorf

Mit SILBERSOMMER lässt ORFÈVRE eine lange Tradition wieder aufleben und rückt ein Material in den Mittelpunkt, das die Menschen seit Jahrhunderten fasziniert. Seine Vielseitigkeit und Ausdruckskraft inspirieren Künstler, Designer und Kunsthandwerker bis heute.

ORFÈVRE ist seit seinen Anfängen ein Ort, an dem verschiedene Künste aufeinandertreffen. In diesem Jahr wurden drei Kreative aus unterschiedlichen Disziplinen eingeladen, Teil dieses Dialogs zu werden: die Künstlerin Alissa Ritter, den Architekten Sam Chermayeff und die Objektdesignerin Hannah Kuhlmann.

Jede und jeder von ihnen hat ein persönliches Mini Collectible entworfen: einen Charm, der seine Trägerin oder seinen Träger im Alltag begleitet.

Wir freuen uns, euch am Freitag, den 10. Juli, von 18 bis 21 Uhr auf einen Drink und einen schönen Abend bei ORFÈVRE zu begrüßen.

WALTER WITTEK

Eröffnungsempfang: 07. November, 18:00-20:00

ORFÈVRE
Bastionstraße 35
40213 Düsseldorf

Omphalos bezeichnet in der griechischen Mythologie den „Nabel der Welt“. Der heilige Stein im Apollon-Tempel von Delphi markierte das Zentrum der Erde und galt als Verbindung zwischen Göttern und Menschen. Er steht für Ursprung, Orientierung und die Suche nach einem Mittelpunkt. Dieses Motiv bildet den Kern des deutschen Künstlers, Goldschmieds und Bildhauers Walter Witteks (geb. 1943), dessen Werk die Grenzen zwischen Kunst und Design mit poetischer Klarheit auflöst. Seit den späten 1970er-Jahren entwickelt er in seinem Atelier in Vreden (Westfalen) eine unverwechselbare Bildsprache, in der Schmuck, Skulptur und Zeichnung in einen Dialog treten.

Internationale Anerkennung erlangte Wittek mit dem Entwurf des Spannrings – eine technische und ästhetische Innovation, bei der ein Diamant allein durch die Spannung des Metalls gehalten wird und scheinbar frei schwebt. Seine Arbeiten kreisen um die Themen Ursprung, Zentrum und Bewegung, ausgedrückt in reduzierten, präzisen und symbolisch reichen Formen.

Wir freuen uns darauf, Sie bei der Eröffnung willkommen zu heißen.

SILBERSOMMER

Opening Reception: July 11, 18:00-21:00

On View: July 11 - August 30, 2025

ORFÈVRE Gallery
Bastionstraße 35
40213 Düsseldorf
Germany

Tuesday – Friday 11–18
Saturday 11–15
and by appointment

With SILBERSOMMER, ORFÈVRE revives a long-standing tradition and places a material at the center that has fascinated for centuries. Silver is noble and headstrong, adaptable and full of character.

The exhibition brings together works by regional and international jewelry designers, goldsmith studios, and artists who reflect on jewelry in their practice. Their approaches are as diverse as their techniques: some finely crafted, others left raw; some narrative, others abstract. What unites them is a passion for the material and a curiosity about what can emerge from it.

SILBERSOMMER is an invitation to rediscover silver.

With works by:

Alan Hamliko
Alessa Joosten
Alis Luks
Alma Damaschke
Constanze Chrosch
Fragille
Freya Douglas Ferguson
Gerlach & Heilig
Grat
Hilfreich
Laura Prahl
Lea Lauren
Lisa Scherebnenko
Mika Meinck
Nathalie Schreckenberg
Noon Passama
Paula Pollux
Peter Hassenpflug
Studio Aseo
Trapa
Veronika Šola
Wiener Glanz
202 Editions

ES GIBT KEINE ZIMMERPFLANZEN

Eröffnung
30. Mai 2025
18:00-21:00

Ausstellungszeitraum
30. Mai - 28. Juni 2025

Galerie ORFÈVRE
Bastionstraße 35
40213 Düsseldorf

Ist eine Pflanze noch eine Pflanze, wenn sie auf der Fensterbank wächst? Wenn ihre Wurzeln in einem Topf gefangen sind und ihre Blätter sich an gefiltertes Licht gewöhnen – wurde sie gezähmt oder einfach neu definiert?

Die Ausstellung Es gibt keine Zimmerpflanzen versteht sich als leise Provokation. Fritz Adamskis skulpturale Keramiken dienen als Gefäße für eine Auswahl ungewöhnlicher Pflanzen – wild, ausladend, mitunter widerspenstig gegenüber dem Leben im Innenraum. Es sind keine typischen Zimmerpflanzen. Ihre Erscheinung stellt die gewohnte Ästhetik des Topfgrüns infrage – und damit auch die Vorstellung, dass sich Natur problemlos rahmen, zähmen oder auf Wohnmaß bringen lässt.

Wie Adamskis Gefäße – eigenwillig, kraftvoll, niemals neutral – verweigern sich auch die Pflanzen ihrer Rolle als bloße Dekoration. Gemeinsam unterlaufen sie die klare Trennung zwischen Objekt und Umgebung, zwischen Wildnis und Wohnraum. Es geht hier nicht nur um das Arrangieren von Dingen – sondern um eine Auseinandersetzung mit Begrenzung, Fürsorge und den stillen Verhandlungen, die wir mit der Natur in unseren vier Wänden führen.

3 Objekte Magazinveröffentlichung

9. Mai, 2025 
18:00-20:00

Galerie ORFÈVRE
Bastionstraße 35
40213 Düsseldorf

Feiern Sie mit uns bei Drinks und guter Gesellschaft den Düsseldorf-Release des 3 OBJECTS MAGAZINE.

Was sind Ihre drei Lieblingsobjekte?

Diese einfache, aber aufschlussreiche Frage bildet den Ausgangspunkt jedes Interviews in 3 objects – einem Printmagazin, das von Sven Durst in Berlin gegründet wurde. Die interviewbasierte Publikation beleuchtet die emotionalen und symbolischen Verbindungen zwischen Menschen und ihren wertvollsten Gegenständen. In dieser Ausgabe werden 13 spannende Persönlichkeiten in ihren Wohnungen – ihren „natürlichen Lebensräumen“ – porträtiert. Jeder Teilnehmerin wird mit nur wenigen analogen Aufnahmen vorgestellt: einem Porträt und den drei ausgewählten Objekten. Diese Ausgabe nimmt eine breitere Perspektive ein und vereint Stimmen aus Berlin, New York, Los Angeles und Sizilien.

Mit dabei sind unter anderem der Künstler Michael Stipe, die sizilianische Fermentations-Expertin Marion Tiso, PIN–UP-Gründer Felix Burrichter, Bodybuilderin Tischa Thomas und Architekt Sam Chermayeff.

BOX IST EINE BOX IST EINE BOX IST EINE BOX

Ausstellungszeitraum vom 10. April bis 10. Mai, 2025. 

Galerie ORFÈVRE
Bastionstraße 35
40213 Düsseldorf

Dienstags – Freitags 11–18
Samstags 11–15
und nach Vereinbarung

Eine Schachtel ist eine Schachtel ist eine Schachtel ist eine Schachtel - aber ist sie jemals nur eine Schachtel?

Inspiriert von Gertrude Steins berühmtem Gedicht erforscht die Ausstellung verschiedene Arten der Wahrnehmung der Schachtel. Sie ist sowohl ein Alltagsgegenstand als auch ein Ort des Außergewöhnlichen. Lange Zeit diente sie als Schutzraum für Erinnerungen und Wertgegenstände, sie ist sowohl ein Hüter von Geheimnissen als auch ein Organisationssystem.

Teilnehmende Künstler

Anna Søgaard, Lisa Scherebnenko, Melina Sutter, Oscar Hamish Tulloch, Selmeci Kocka Jusko, Walter Wittek

in Dialog mit Schmuck von

Lisa Scherebnenko & Peter Hassenpflug


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